Alarmdienst

Alarmdienst - Hier wird entschieden

Der Alarmdienst (gem. Pkt. 3.3 der DIN 77200) organisiert die tatsächliche Gefahrenabwehr am Schutzobjekt, sobald durch Eingang einer Alarmmeldung in der NSL eine Gefahrensituation signalisiert wurde.

Seine Aufgabe besteht darin, die Daten im Alarmplan aktuell zu halten, das regionale Kriminalitätslagebild parat zu haben und die eingehenden Meldungen zu bewerten, ggfs. Alarmsignale zu verdichten, im Sinne einer Alarmverifizierung, und danach einen konkreten Interventionsauftrag zu erstellen. Das alles mit Hilfe ausgefeilter Management- und Datenbanksysteme in der Alarmempfangsstelle und in grundsätzlicher Übereinstimmung mit der DIN EN 50518 und VdS 3138.

Diese Aufgaben sind bei der BSG-Wüst GmbH strikt systematisiert und dienen als optimierter WorkFlow einer herausragend schnellen Alarmintervention, getreu unserem Motto:  "Wenn wir gebraucht werden, sind wir da - so schnell es geht!"

Wie effizient der Alarmdienst arbeiten kann, hängt natürlich elementar von der Konzeption der Gefahrenmeldetechnik auf dem Schutzobjekt ab und wird von dortigen organisatorischen Rahmenbedingungen festgelegt. Es gilt das Prinzip der bestmöglichen Informationsdichte. Oder einfacher gesagt:  Je mehr detailliertere Informationen im Alarmfall vorliegen, desto gezielter kann die Gefahrenabwehr organisiert werden. Ein einfaches Beispiel:  Auf einem privaten Anwesen sind Haupthaus, Einliegerwohnung und Garagen mit Einbruchmeldetechnik gesichert. Die einfache Lösung bei der Alarmübertragung wäre es, jeweils nur einen Hauptalarm auszulösen. Das hat jedoch den Nachteil, dass die Interventionsstreife vor Ort erst einmal herumsuchen muss, um nur den Auslöseort zu lokalisieren. Hier vergeht unnötig viel Zeit. Intelligenter ist es, zusammenhängende Einheiten mit selektiven Alarmen zu versehen, also z.B. Einbruchalarm Garage-West, Einbruchalarm Einliegerwohnung I, Einbruchalarm Haupthaus-Erdgeschoß u.s.w. Das hat den Charme, dass bereits bei Alarmeingang in der Alarmempfangsstelle klar ist, wo das Signal herkommt. Wenn dann noch die Möglichkeit der Bildübertragung aus dem Auslösebereich besteht, kann sofort eine qualifizierte Bewertung stattfinden. 

Im Ergebnis führen diese Maßnahmen zu konkreteren und zielgerichteten Interventionsaufträgen und ggfs. zur früheren und schnelleren Einbindung der Polizei, sobald eine Gefahrensituation erkannt ist.