Alarmempfangsstelle

Europäische Norm DIN EN 50518 erzwingt massiven Ausbau

Mit der Veröffentlichung des 3.Teiles der DIN EN 50518 im Oktober 2012 beginnt für Europas Notruf-Leitstellen eine neue Ära. Als zentrale Stelle im Sicherheitsgefüge werden Notruf-Leitstellen ab sofort Alarmempfangsstellen (AES) genannt und in ihrer Bedeutung massiv aufgewertet. Gleichzeitig stellt die Reihe der Normen DIN EN 50518 ganz neue Anforderungen an diese Einrichtungen, mit dem Ziel, höchstmögliche Verfügbarkeit, auch bei Störungen und Angriffen, zu realisieren. Diese Entwicklung war und ist politisch gewollt und trägt auch der dynamischen Entwicklung moderner Sicherheitstechnik Rechnung. Die DIN EN 50518 besteht aus drei Teilen, die jedoch nur alle gemeinsam angewendet werden dürfen/ müssen.

 

  • Teil 1: Örtliche und bauliche Anforderungen
  • Teil 2: Technische Anfoderungen
  • Teil 3: Abläufe und Anfoderungen den den Betrieb

Seit September 2013 gibt es eine erste überarbeitete Version der DIN EN 50518 mit angepassten Anforderungen an die pysikalischen Eigenschaften der Außenhülle der AES und einer realistischen Vorgabe für die Installation der Notstrom-Einrichtungen. Seit Oktober 2013 gibt es darüber hinaus eine Beschlußlage bei CENELEC, der europäischen Normungsinstitution, den gesamten Bereich der Gefahrenmeldeanlagen (EN 50131, 50132, 50133 und 50134) sowie die Brandmeldeanlagen (EN 54) bei der Einrichtung von Fernalarmierung AES-pflichtig zu gestalten.

Gefahren-Management-System als zentraler Baustein

Die neuen Anforderungen sind erschöpfend und demzufolge sehr kostenträchtig. Unsere VdS-Anerkennung als Notruf- und Service-Leitstelle (NSL) gilt noch bis zum 31.03.2017. Bis zu diesem Tage werden wir den gesamten Umbau unserer NSL zur AES realisiert haben und eine zertifizierungsfähige Einrichtung betreiben.

Begonnen hat die Planung bereits mit einer Standort-Risiko-Analyse gem. Punkt 4 der DIN EN 50518-1. Parallel setzen wir die Vorgaben aus dem wichtigen Teil 2 schon um. Das datenbankgestützte Gefahren-Management-System (GMS) läuft schon und realisiert die von der Norm geforderte Dokumentationsdichte und Reporting-Fähigkeit. Unsere Kunden können seit kurzem direkt nach unseren Einsätzen, oder bereits bei Eingang einer relevanten Meldung in unserer NSL/ AES eine Sofort-Information per e-Mail erhalten und sind damit überall auf der Welt auf dem Laufenden. Mit der Verknüpfung des GMS-es mit unserem GPS-gestützten Auftragsmanagement haben wir die Möglichkeit geschaffen, all unsere Interventionsmaßnahmen (Maßnahmen zur Gefahrenabwehr) in die lückenlose Dokumentation einzubauen. Hier erfüllen wir kompromisslos die Anforderungen der brandneuen VdS-Richtlinie 3138. 

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