Notruf-Leitstelle  für industrielle Anwendungen

Notruf- und Serviceleitstelle (VdS-anerkannt)

Das Herz eines leistungsfähigen Sicherheitsunternehmens schlägt in der Notruf- und Service-Leitstelle (NSL). Wichtigstes Kriterium bei der Auswahl ist die Anerkennung durch die VdS-Schadenverhütung GmbH in Köln. Drei unterschiedliche Sicherheitsstufen werden von deren neutralen und spezialisierten Fachingenieuren regelmäßig vor Ort geprüft und überwacht. Die BSG-WÜST GmbH ist seit 1986 für alle Sicherheitsstufen VdS-anerkannt. Diese Sicherheits-Kategorien finden sich in modifizierter Form auch in der neuen DIN EN 50136-1:2012 wieder, die Anforderungen an Übertragungseinrichtungen und -wege definiert. Wir haben unseren Kunden zu deren Übersicht eine Gegenüberstellung und Zusammenfassung der Anforderungen aus dieser Norm in Tabellenform erstellt. Besondere Bedeutung für die industrielle Nutzung haben die höheren Übertragungskategorien, die über redundante Übertragungswege mit hoher IT-Sicherheit (Authentifizierung, Verschlüsselung u.a.) verfügen. Damit können komplexe gesetzliche und behördliche Vorgaben z.B. aus den Unfallverhütungsvorschriften, dem BImSchG, dem LuSiG oder den Vorgaben aus dem BMI-Handbuch für kritische Infrastrukturen erfüllt werden.

Elektronische Sicherheitssysteme unserer Kunden sind an unsere NSL angebunden. (hier: Aktuelle Hinweise zur Notruf-Anbindung!) Zehntausende Meldungen werden hier täglich entgegen genommen, sorgfältig bewertet, sachgerecht bearbeitet und dauerhaft dokumentiert. Eigene Einsatzkräfte sichern im Falle des Falls den schnellen Zugriff auf das Schutzobjekt, sollte dort eine Gefahr oder eine Störung erkannt sein. Unsere Broschüre können Sie hier downloaden

DIN EN 50518 für Alarmempfangsstellen (AES)

Die Grundlage für eine Anerkennung durch den VdS sind die Richtlinien 2153 und 2172 und seit neuestem auch der VdS 3138. Sie beinhalten strenge Regeln für die baulichen, technischen, organisatorischen und personellen Vorraussetzungen, nicht nur für die NSL selbst, sondern für die gesamte Sicherungskette, beginnend beim Schutzobjekt, das Übertragungsnetz, den Alarmempfang, den Alarm- und den Interventionsdienst bis hin zur Vds geprüften Interventionsfachkraft, die die personelle Gefahrenabwehr im Alarmfall am Schutzobjekt verantwortet. VdS-anerkannte NSL-n, oder seit neuestem Alarmempfangsstellen (AES) gem. DIN EN 50518, sind hochkomplexe und hochgesicherte Einrichtungen, die rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr von ausgebildeten und persönlich VdS-geprüften Mitarbeitern (NSL-Fachkräfte) besetzt sind. Die NSL/ AES ist gegen das Betreten durch Unbefugte genauso geschützt, wie gegen Stromausfälle, Überspannungen oder gegen Angriffe von Außen. Die schon hohen VdS-Anforderungen übertrifft die DIN EN 50518-Serie noch sehr deutlich. 

Zunehmend überwachen wir auch industrielle Prozesse bzw. industrielle Infrastuktur auf Kontinuität und Vollzug. Ver- und Entsorgungsprozesse, Prozesse in der internen/ externen Logistik bis hin zum Transport-Monitoring sind beinhalten ausgeklügelte Sicherheitselemente, weil deren Betrieb für die Unternehmen existentiell sind. Ausfälle und Störungen müssen frühzeitig erkannt werden und geeignete Gegenmaßnahmen müssen erfolgen. Das setzt viel KnowHow in die Abläufe und Systeme voraus.

Fast alle Kunden hinterlegen für die qualifizierte Bearbeitung von Alarmen und Störungen Schutzobjektschlüssel in der NSL/ AES. Und dort sind sie sicher! Geschützt vor fremdem Zugriff und gegen Mißbrauch,  in überwachten Schlüsseltresoren, einzeln verplombt, lagern dort Tausende Schlüssel. Jede berechtigte Schlüsselbewegung wird exakt dokumentiert. Permanente Vollzähligkeitsüberprüfungen schließen den Kreis. Unsere integrierte Bild-Leitstelle nimmt darüber hinaus die aktuellen Videobilder von den Schutzobjekten entgegen. So sind wir immer im Bild und können ganz gezielt reagieren, wie z.B. mit unserer Dienstleistung VideoWache. Zu Ihrer Sicherheit.

Die BSG-WÜST GmbH hat sich ganz bewußt dazu entschieden, sich vom strengsten Prüfinstitut, dem VdS in Köln, auch nach DIN ISO 9001:2008 prüfen und zertifizieren zu lassen. Dies erfolgt im Rahmen einer BHE-Gruppenzertifizierung. In der Vorbereitung auf die Zertifizierung nach DIN EN 50518 haben wir erhebliche Anstrengungen unternommen, um die dort definierten Dokumentationsanforderungen zu erfüllen. So haben wir mit der Verknüpfung mehrerer Gefahren-Managementsysteme auf einer einheitlichen Datenbank eine bisher nicht erreichte Leistungsfähigkeit und Dokumentationstiefe erreicht, die einzigartig ist und das Qualitäts-Management-System vorbildlich unterstützt.

Der Alarmplan regelt alle Handlungen in der NSL/ AES, die der Gefahrenabwehr bei den einzelnen Kunden dienen. Der Alarmplan wird akribisch mit dem Kunden gemeinsam erstellt. Für jedes einzelne Alarmkriterium, z.B. für Einbruch, Überfall, Feuer, Fahrstuhlnotruf, Prozessüberwachung u.a., werden konkrete, regelmäßig zeitlich zu differenzierende Maßnahmen festgelegt. Dazu gehören auch Kontaktpersonen und Auftragnehmer des Kunden, die im Ereignisfall zu verständigen sind. Kennworte und Authentifizierungsverfahren stellen sicher, dass sich nur Berechtigte in der Sicherungskette bewegen. Beschreibungen des Schutzobjektes, Lagepläne, Grundrisse, Sicherheitseinrichtungen und Gefahrenstellen können gleichermaßen im Alarmplan enthalten sein. Abschließend wird auf Wunsch, nicht nur für VdS-anerkannte Meldesysteme, ein VdS-Attest (VdS 2529) erstellt und dem Kunden für dessen Versicherer oder für das interne Risk-Management übergeben.

Für die Überwachung von Einzelarbeitsplätzen mittels Personen-Notsignalanlagen gemäß BGR 139 bieten wir Ihnen ein ausgewogenes Sicherheitspaket, das den Anforderungen der Berufsgenossenschaften entspricht.

Notruf-Leitstelle